Julia abroad

Kia Ora!
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黄山大冒险

30. Juni 2015 by Julia

Du verstehst nur chinesisch? Wir auch, als wir in Huangshan Tunxi International Airport landen. Naiv nahm ich an, dass man am Flughafen, nur 1 Stunde Flugzeit von Shanghai, noch englisch sprechen würde. Fehlanzeige. Mit Händen und Füßen sowie dem Lonely Planet haben wir herausgefunden wie wir zu unserem Hotel kommen. Zuerst mit dem Taxi zum Busbahnhof. „Busbahnhof“ und unsere Destination Tang Kou haben wir uns am Flughafen in chinesische Schriftzeichen übersetzen lassen. Mit dem Zettel bewaffnet, steigen wir ins Taxi. 40 RMB Festpreis. Noch einmal mit Handzeichen bestätigen lassen. In China wird übrigens mit den Fingern anders gezählt als bei uns. Weit und breit kein Schild mehr in englischer Sprache. Wir kommen am Busbahnhof an. Jetzt heißt es herauszufinden, welcher uns weiter in den Norden bringt. Eine nette Frau kommt auf uns zu und sagt eightteen, eightteen. Ich zeige ihr unseren Überlebenszettel und sie nickt freundlich. Anscheinend, wollen dort alle Westler hin, die sich an diesen Busbahnhof verirren. Tickets scheint es im Bus zu geben. Wir schnappen uns noch eine Flasche Wasser, es ist heiß, sehr heiß. Die Aircon besteht aus geöffneten Fenstern, der Bus ist klein und laut Reiseführer ist es eine Stunde Fahrt bis nach Tang Kou. Auf einem anderen Zettel hatte ich vor Reisebeginn alle Flüge, Züge und Hotels aufgelistet, inkl. der chinesischen Schriftzeichen. Im Bus zeige ich auf die Adresse des Hotels. Auch hier wird mir durch ein Nicken bestätigt, dass wir im richtigen Bus sitzen. Na gut, los geht es, mal sehen, wo wir raus kommen :)

Die Busfahrt führt uns durch das chinesische Hinterland. Ein ganz andere Welt. Nach ca. einer Stunde Fahrt der erste Stopp. Ich gehe vor zum Fahrer und zeige ihm noch einmal unseren Zettel, damit er auch nicht vergisst die Ahnungslosen herauszulassen. Der Bus dreht und hält an einer Kreuzung. Hier soll es wohl sein. Wir steigen aus.
Es fällt uns schwer ein Hotel zu erkennen. Überall große, bunte chinesische Zeichen an den Häusern.

Ich frage einen Passanten. Es ist eigentlich total egal, ob man englisch oder deutsch spricht, mit Worten verständigen wir uns schon lange nicht mehr. Er zeigt die Straße hoch. Kein Hotel. Wir laufen mit unserem Gepäck und überlegen wie wir das Hotel jetzt finden könnten. Ich frage mich einfach weiter durch. Ich zeige auf die Adresse und der Wachtmeister zeigt nur senkrecht nach unten. Ich interpretiere das als ein, wir sind genau da wo du hinwillst. Meine zum Gebet gefalteten Hände unter meinem Kopf, um ihn Schlafen zu demonstrieren, schaut er nur ungläubig an. Er ruft um Hilfe. Der Mann, der dazu kommt, spricht ein paar Worte Englisch. Er schaut auf den Zettel und fragt wie das Hotel heißt. Ich, äh, keine Ahnung. Clever ist er. Er ruft die aufgedruckte Nummer an. Nickt und sagt dann nur „Follow me, follow me.“ Wir laufen ihm nach und werden direkt vor dem Hotel abgesetzt. Erfreut über die Hilfsbereitschaft verabschieden wir uns und checken in das Hotel ein. Von vier Mitarbeitern an der Rezeption spricht eine Englisch. Im Nachhinein stellte sich heraus, dass in der chinesischen Anschrift auf meinem Schriftstück die Hausnummer fehlte und uns demnach entlang der richtigen Straße immer wieder bestätigt wurde, dass wir doch bereits dort wären wo wir hin wollten 😀

Ab aufs Zimmer. Sauber, Betten bequem. Komische Fenster und ein Bad mit Vorhang für die Glaswände.

Wir machen uns auf das Dorf zu erkunden. Abendessen und Tee wollen wir kaufen. Wir kehren in einen Teeladen ein. Ich höre jetzt mal auf damit, zu erwähnen, dass mein kein Englisch spricht. Sobald dies wieder der Fall ist, nehme ich es wieder auf.

Hier gibt es anscheinend sehr guten grünen Tee. Der Besitzer zeigt uns stolz ein Bild von Putin, wie er bei ihm Tee verkostet. Wir testen uns durch die Sorten und ich nehme etwas Tee für meine Lieben zu Hause mit.

Zu Abend essen wir im Hotel. Ich mag sehr gern diese chinesischen Aubergine. Sie haben so eine giftige Farbe. Sehr lecker. Wir gehen früh ins Bett, da wir planen morgen die Gelben Berge zu besuchen. Wir buchen uns ein Hotel im Gebirge und packen möglich leichtes Gepäck.

Zum Frühstück gibt es gebratenen Reis mit Ei und grünen Tee. Das Hotel ist super gelegen. Direkt neben dem Busbahnhof. Wir gehen nun genau dort hin. Dass das Gepäck gescannt wird, überrascht uns nicht mehr. Auch die Absperrungen um die Besucherströme zu lenken nicht. Die Busse fahren wenn sie voll sind, was nicht lange dauert. Wieder hoffen wir, dass wir im richtigen sitzen. Der Bus hält und alle steigen aus. Wir hinterher. Den roten Hüten folgend, machen wir uns auf zur Seilbahn.

Ich hatte mich von Carla überzeugen lassen, dass wir die Seilbahn (80RMB) nach oben nehmen. Das war auch eine sehr gute Idee, denn oben gibt es noch genug zu erkunden. Es gibt zwei Seilbahnen um nach oben zu kommen. Eine im Osten – Cloud Valley Temple Station und eine im Westen – Mercy Light Pavillon Station. Die westliche befindet sich gerade in Wartung/Umbau und ist deswegen geschlossen. Der Eintritt in den Park bzw. die Berge kostet stattliche 230RMB pro Person. Während wir anstehen, sind wir die Attraktion. Man winkt uns und freut sich, wenn wir zurück lächeln. Irgendwie schon süß. Aufdringlich fühlt es sich nicht an.
Durch Nebel oder Regenwolken fahren wir an dramatischen Felsformationen und steilen Abhängen hinauf, direkt in die Touristenattraktion Huangshan.

Menschenmassen ist man ja langsam gewohnt. Auch hier folgt einer Reisegruppe der anderen. Es ist laut, man kommt schlecht voran. Die Wege sind alle gepflastert und jeder Höhenunterschied wird durch befestigte Stufen gemeistert.

Der Wanderschuhbonus wird erst bemerkbar, als wir an nasse, sehr rutschige Stufen gelangen. Ok, oben also. Verpflegung wird natürlich teurer. Die Schilder sind selten auf Englisch, aber das hatten wir ja schon. Es lohnt sich demnach auch mal inne zu halten und die Zeichen wie damals als man sich in der Schule mithilfe von Codes geheime Nachrichten schrieb, ganz genau zu vergleichen, um auf dem richtigen Weg zu bleiben.

Je weiter man sich von der Seilbahn entfernt, desto ruhiger wird es und man schafft es die reine Luft und die atemberaubende Aussicht gleichzeitig zu genießen.

Über diese Schild musste ich schmunzeln und dachte wo sollen denn hier bitte Affen sein…

Mir sind die ja nicht geheuer und mache einen großen Bogen um sie. Tollwut finde ich halt nicht so geil.

Wir wandern weiter. Tagesziel ist unser Hotel. Die Stufen werden unglaublich steil. Das Geländer liegt unter meinem Körperschwerpunkt. Teilweise gehe ich rückwärts, als wäre man auf einer Leiter.

Zwischen den Bergen auf 1300m liegt eine kleine Bahn (80RMB), diese nimmt man dann um wieder hinauf (1674m) zum Baiyun Hotel zu kommen. Die Aussicht ist spektakulär.

Die Hotelauswahl fiel leicht, wir nahmen was noch frei war. Zuerst wollten wir unser Talhotel den Schlafsaal buchen lassen. Als ich dann skeptisch nach der Bettwäsche fragte, sagte man mir, diese würde nur alle zwei Wochen gewechselt werden. Die Entscheidung für ein Hotelzimmer war dann trotz Wucherpreise schnell getroffen.

Im Hotel angekommen nimmt man unsere Pässe, lässt uns 100RMB für die Türplastikkarte als Pfand hinterlegen und schickt uns wortlos (würde ja eh nicht viel bringen) in unser Zimmer. Was ein Loch! Blick gegen die Wand, über der lärmenden Klimaanlage und ein muffiger Gestank, der mir die Tränen in die Augen treibt. Carla kennt das ja schon: Julia will ein anderes Zimmer. Sie meint zwar die werden alle so sein, aber ich werde den Gedanken nicht los in der Abstellkammer gelandet zu sein, da wir uns ja wegen fehlender Sprachkenntnisse eh nicht beschweren könnten. Weit gefehlt, nicht mit mir. Ich schnappe Carlas iPhone mit der Langenscheidt App und gehe zur Rezeption. Und siehe da, eine neue Zimmerkarte wird mir widerwillig über den Tresen geschoben. Das neue Zimmer befindet sich in der diagonal gegenüberliegenden anderen untersten Ecke des Hotels. Jetzt wird mir erst richtig übel, mir dreht der Geruch den Magen um. Hier schlafe ich nicht. Carla wartet im Zimmer. Ich kümmere mich darum, so schnell gebe ich nicht auf. Ich sehe ein westliches aussehendes Mädchen, das mit einer Chinesin redet. Ich vermute eine Lehrerin. Ich gehe auf sie zu und frage, ob sie englisch spricht. Yes. Bingo. Jetzt muss ich nur noch wissen, ob sie auch chinesisch kann. – Jason aus unserem Bus zum Beispiel hat Eltern aus Hongkong, sieht asiatisch aus, ist aber Kanadier mit minimalistischen Mandarinkenntnissen. –
Auch diese Frage beantwortet sie mit Ja. Meine Rettung. Sie diskutiert kurz mit dem Rezeptionisten bis ein Zimmer in der 4. Etage, ohne Muffgeruch und mit Berbglick rausspringt. Kleiner Tipp, sich unten im Hotel ein paar wichtige Sätze übersetzen lassen. Beispielsweise, mein Zimmer gefällt mir nicht, ich hätte gern ein anderes usw.

Auf dem Bright Peak, 170 Höhenmeter vom Hotel, wollen wir den Sonnenuntergang sehen. Wir sitzen in einer Wolke und leiden unter den schmerzenden Beinen. Es waren einfach unglaublich viele Stufen. Dazu kam, dass ich ca. 10 kg extra Gewicht auf meinen Rücken inform von Wasser, Profiant und unseren Schlafsachen den ganzen Tag mit mir rumgetragen habe. Wir kriechen zurück ins Hotel. Von der Bar aus werden wir freundlich gegrüßt. Michael und Jason, zwei Mitreisende aus dem gestrigen Bus. Sie hatten sich dort kennen gelernt und leisteten einander auf dem Berg Gesellschaft. Wir gesellen uns dazu und trinken ein paar Bier. Plötzlich kommen 4 Gestalten aus dem Dunkel der Nacht in das Hotel. Ein Asiate, der Übersetzer, und drei rustikale Bauarbeiter aus Österreich. Sie werkeln seit ein paar Monaten an der westlichen Seilbahn rum, Mechaniker, Elektriker und Ingenieur oder so. Sie freuen sich über ein paar „familiäre“ Gesichter und wir lauschen gespannt ihren Berggeschichten.

Es ist eine lustige Runde und wir kommen spät ins Bett. Plan ist es um 4 Uhr für den Sonnenaufgang aufzustehen. Irgendwie mag ich den Gedanken nicht. Nach einem kompletten Tag Treppensteigen, starken Muskelkater in den achso schweren Beinen und dem Gedanken, morgen die westlichen Stufen komplett zurück ins Tal zu wandern… nunja, den Wecker stellen wir uns trotzdem. Er reißt mich aus dem Tiefschlaf. Ein Blick aus dem Fenster: Nebel. Umdrehen, weiter schlafen.

Frühstück ist unser mitgebrachter Proviant. Regen ist angekündigt. Da wir bereits bemerkten, wie rutschig die steilen Stufen bei Nässe werden, brechen wir früh zurück ins Tal auf.

Uns kommen viele Träger entgegen. Diese tragen Möbel, Nahrung und was weiß ich alles die steilen und teilweise nur menschenbreiten Wege den Berg hinauf. Einige Träger überrunden uns sogar während unseres Abstiegs. Beeindruckend!

Endlich im Tal, freuen wir uns im Bus zu sitzen. Für 20 RMB bringt man uns wieder zum Busbahnhof unweit unseres Hotels.

Ich gehe noch einmal in die Stadt mir einen Snack holen und treffe dann Michael und Jason an unserer Rezeption. Sie checken für einen halben Tag ein, bevor sie abends zufällig gemeinsam zurück nach Shanghai fliegen. Wir verabreden uns zum Abendessen. Michael ist übrigens Chinese. Wir freuen uns darauf mit ihm zu essen, in der Hoffnung neue kulinarische Abenteuer zu entdecken.

So gab es im Hotel dann für die Region typischen fermentierten Tofu. Nun ja, ab Stück drei fand ich ihn gar nicht mehr so grausam.

Für den nächsten Abend hatten wir über Ctrip unseren Zug von Tunxi nach Schenzhen gebucht. Den Vormittag wollten wir dann nutzen, uns das ursprüngliche China weiter anzusehen.
Ein Auto bringt uns zu einem Kleinbus. Die Gruppenteilnehmer schenken uns ausnahmsweise keine besondere Beachtung.
1,5 Stunden fahren wir durch China nach Hongcun, UNESCO-Weltkulturerbe, genauso wie das später zu besuchende Xidi.

Wir gingen durch die engen Gassen. Plötzlich brennen meine Augen leicht. Ein Chilliverkäufer setzt seine ganze Umgebung in Flammen, man kann die Schärfe förmlich beim Vorbeigehen auf der Haut spühren.

Herzstück des Dorfes ist der Mondteich. Wir fühlen uns wie in die südliche Song-Dynastie zurückversetzt.

Beliebt war das Dorf auch bei einigen Schulklassen.

Weiter geht es nach Xidi. Ich gehe wieder zum Busfahrer und lasse mir aufschreiben, wann wir zurück am Bus sein sollen. Glücklicherweise nutzen wir die gleichen lateinischen Ziffern wie die Chinesen.

Also los, this way, please!

Vorbei an Bonsaibäumchen, Pinselläden und natürtich wieder viel, viel fremdartigen Essen an jeder Ecke, saugen wir die Atmosphäre in uns auf. Mit Gesten wird uns vermittelt, dass wir beim Starßenhändler doch etwas fermantierten Tofu essen sollten. Nun ja, so richtig hat es uns das nicht noch einmal angemacht.

Ich esse noch meine geliebten giftlilanen Aubergine im Hotel und dann tappern wir zum Busbahnhof. Bevor wir den ersten Bus erreichen, kommt eine Frau auf uns zu: Tunxi, Tunxi? sagt sie. Ich, vorbereitet, zeige ihr meinen Zettel mit den chinesischen Zeichen für Bahnhof Tunxi. Sie nickt und schiebt uns in den Bus. Ich zeige 20RMB, sie lächelt und kassiert. Der Bus fährt los. Mein Orientierungssinn sagt mir jedoch, dass wir in die falsche Richtung fahren. Ich bleibe ruhig, denn wir haben noch genügend Zeit bis unser Zug fährt. Plötzlich entdecke ich einen Jungen in unserem Bus, den ich beim Wandern in den gelben Bergen kennen gelernt habe. Er sprach Englisch. Ich frage ihn und er versicherte mir, don’t worry, wir sind auf dem richtigen Weg. Ich vermute, dass wir in einem Tourbus saßen und sie sich mit uns etwas extra Geld verdient haben. Als Belohnung für unser Vertrauen, werden wir direkt vor dem Bahnhof abgesetzt. Wir gehen hinein. Eine dunkle Halle. Vier junge Mädchen scannen unser Gepäck. Sie freuen sich über unsere europäischen Gesichter und lächeln uns zu. Wir entdecken eine Gepäckaufbewahrung und geben unsere Taschen ab. Anschließend schlendern wir noch etwas durch Tunxi und kaufen Proviant in einem kleinen französisch anmutenden Bistro. Auch hier freut man sich über den seltenen Besuch Auswärtiger. Ich darf sogar ein Los ziehen und gewinne ein Stück süßes Zwiebackbrot. Lustig sind auch die Motorroller, mit ihren Schirmen. In allen Formen und Farben.

Es wird langsam dunkel und wir laufen zurück zum Bahnhof. Auf dem Vorplatz wird getanzt. Kinder spielen. Ab und an sieht man einen Hund an der Leine, was wirklich selten in China ist. Zwei kleine Mädchen kommen auf uns zu gerannt und fragen im perfekten Englisch, how are you? Wir sind beeindruckt und sie verstehen unsere Antwort, laufen lachend davon.
Kleinkinder lernen hier übrigens sehr schnell eigenständig auf die Toilette zu gehen. Babies tragen keine Windeln, sondern am Popo offene Hosen. Die Eltern sind sehr achtsam und beim Anzeichen von Pippibedarf werden die Kinder in die chinesische Hocke gehalten und später nehmen sie diese von allein ein und verrichten ihr Geschäft – gern irgendwo Mitten auf der Straße. Ich habe einmal ein Kind beobachtet, das eigenständig zu einem Gulli ging und sich nicht mitten auf dem Platz erleichtert hat. Dieses Kind konnte gerade mal laufen. Sehr faszinierend.

Nun gut, Tanzschauspiel auf dem Bahnhofsplatz genügt nun und wir gehen zurück in den Bahnhof. Das Ticket wird gescannt. Man geht die Treppen hinauf. Bis jetzt habe ich weder Gleise noch Züge gesehen. Etwas skeptisch, ob wir richtig sind, bin ich schon. An einer Anziege kann ich dann aber unsere Zugnummer K25 entziffern und setze mich beruhigt in die Aufenthaltshalle. Schilder sagen, es ist nicht gestattet auf den Boden zu spuken, dran gehalten wird sich nur bedingt. So schön ich China bis jetzt auch finde, dieses Schnodderhochgeziehe und auf den Boden (oder auch mal in den Bus) gerotze, finde ich widerlich. Erst wenn der Zug eingefahren ist, werden die Türen zum Gleis geöffnet. Es erinnert an einen kleinen Flughafen. Man darf auch nur in den Wagon einsteigen für den man ein Ticket hat. Gefühlt steht ein Schaffner vor jeden Wagon. Endlich gefunden und schwupps rein in unser Abteil. Noch sind wir zu zweit, wir vermuten, dass dies die nächsten 19 Stunden Fahrt nicht dabei bleiben wird. Das Bett ist einigermaßen sauber. Ich bin jedoch froh über mein Schlafsackinlett. Die Toilette ist ein Raum aus Metal mit einem Loch, der auf den Bahnhöfen verschloßen wird. Am anderen Ende des Wagens, gibt es noch einen Waschraum mit 3 Waschbecken. Die Schaffnerin kommt und nimmt uns unsere Tickets ab und ersetzt diese gegen eine Plastikkarte. Eine Art Ausweis für unser Abteil. So behält sie einen Überblick, wann wer aussteigen muss und man wird vor seinem Bahnhof rechtzeitig geweckt. Die Gäste in unserem Abteil wechseln und das Land zieht an uns vorbei…lange 19 Stunden lang.

Wie wird das Abenteuer wohl weiter gehen?

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