Julia abroad

Kia Ora!
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The Norway Tradition

20. September 2017 by Julia

Dies war nun das 5. Jahr in Folge in de ich Norwegen mindestens einen Besuch abgestattet habe.Irgendwie mag ich diese Tradition. Norwegen ist ein tolles Land.
Dieses Jahr ging es mit meiner Freundin Ida nach Stavanger. Dort besuchten wir Freunde von ihr letztes Wochenende.
Laura war so freundlich uns vom Flughafen abzuholen. Nur eine Flugstunde von Kopenhagen entfernt landeten wir in der Sonne Norwegens. Da Norwegen nicht das günstigste Reiseland ist, kochen wir heute Abend gemeinsam bevor wir früh ins Bett gehen. Ich kenne die Region nicht und wollte gern diesen quadratischen Felsen besuchen.
Preikestolen. 604 Meter ragt er über den Lysefjord. Nicht nur meine Sehenswürdigkeit der begierde, viele Touristen wandern dort besonders im Sommer hinauf. WIr wollten vor Ihnen da sein. Lunchpakete gepackt und 8.15 Uhr nehmen wir die Fähre von Stavanger.

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45 Minuten fahren wir nach Strand. 30 Euro kostet die Überfahrt für ein Auto und 3 Personen.
Danach sind es noch ca. 30 Minuten Fahrt bis zum Startpunkt der Wanderung. Es empfiehlt sich sehr früh aufzubrechen und auch die Hochsaison zu meiden. Die Wege sind teilweise schmal und es kann zu Staus kommen.

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Wir steigen in nur 1:15 hinauf. Die Aussicht ist atemberaubend. Wir sind nicht die ersten jedoch noch verhältnismässig wenig auf dem 25×25 Meter Plattau mit einem Drop von 604 Metern.

Oben angekommen Frühstücken wir erst einmal und entspannen unsere Musklen beim Yoga.

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Wir wollen jedoch noch höher hinauf. Nur auf dem Stein stehen reicht uns nicht.

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Vor dem Abstieg heißt es noch anstehen, um das berühmte Foto am Abhang zu bekommen. Gott sei Dank war es nicht windig, denn jeder falsche Schritt kann fatal sein.

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Nicht nur uns wird es etwas flau im Magen den Blick nach unten so ganz ohne Sicherung zu werfen.

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Und dann sehe ich diesen Spalt. Und was haben die Menschen damit gemacht? Ist das symbolisch gegen den Zerfall einer Norwegens bekanntester Touristenattraktionen?

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Geologen beobachten wohl genau diesen größer werdenden Spalt. Nichts ist für die Ewigkeit wird hier deutlich.

Aber jetzt schlängeln wir uns erst einmal durch die aufströmenden Massen an Touristen aus aller Welt wieder nach unten.

Noch das Parkticket für 200 NOK entwerten und zurück zur Fähre.
Die Mädels machen sich auf Schrimps jagt und ich sitze am Hafen von Stavanger und warte darauf das die beiden aus der Fischladenshoppingtour zurück kommen.

Den Abend verbringen wir traditionell. Gemeinsam kochen und dann mit Freunden zu Hause schon einmal den Pegel legen. Alkohol ist unglaublich teuer in Norwegen. Daher werden vor dem Ausgehen bereits Unmengen konsumiert. Ich bin müde vom Wandern (waren ja schließlich 10km und fast 900 Höhenmeter in weniger als 2,5 Stunden) und lasse es entspannt angehen. Ausserdem bin ich mittlerweile zu alt für den Scheiß. Zur Folge hatte das dann dass ich auf dem Weg in den Nachtclub fasziniert die stark alkoholisierten Menschen beobachtete. Oh man, die Saufen sich hier nicht nur um die Miete sondern auch um den Verstand. Selten habe ich eine so hohe Korrelation der Konzentration von von Blutalkohol und Menschen gesehen.

Wir finden einen Club, der keine 100NOK für den Eintritt verlangt. Charmant finde ich auch das Mindestalter von 22 Jahren. Die Türsteher sind hier streng. Wer zu betrunken is kommt nicht rein oder fliegt raus. Das Tanzen drin macht daher Spaß. Es lies mich vergessen, welche alkoholhaltige Luft mich auf dem Nachhauseweg erwarten wird.

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Um 3:30 Uhr geht das Licht an. Vorher deckt man sich noch mit dem letzten Drink ein. Warum? Um dann besser beim Dönerladen in der Schlange pöbeln zu können?

Endlich zu Hause. Ich falle erschöpft ins Bett. Ich stehe als erste auf, meine Beine schmerzen. das Yogapensum letzter Woche plus die „easy“ Wanderung, wie sie Ida nannte, stecken mir doch in den Oberschenkeln. Ich räume die WOhnstube auf und trinke meinen Kaffee bis die anderen aufstehen.

Als Instagram Fan habe ich Fotos von Wanderen entdeckt, die sich Barbrüstig der Natur stellen. Wir fanden das cool. Symbolisch für Mut, Freiheit und Abenteuerlust. Eine neue Wanderung musste her, um auch Teil der #toplesstour, einer norwegisch geborenen Initiative, zu werden.

Wir fuhren nach Dalsnuten, für einen kleinen Hike. Jeder Meter schmerzt in meinen langen Beinen, die Wanderschuhe ziehen mich konstant aber bestimmt zurück Richtung Couch. Also als einfach Wanderung würde ich das nicht bezeichnen.

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Nach 1 km rutsche ich aus und Lande mit meinem Po im schwarzen Match. Eingesaut klettern wir weiter den Berg hinauf.

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Die Aussicht ist super und wir suchen nach einer Stelle wo wir nicht gleich verhaftet werden, wenn wir unsere T-Shirts ausziehen. Da meine Hose mit dem angetrockneten Schlamm aussah, als hätte ich es nicht rechtzeitig zur Toilette geschafft, musste auch Sie für den Freedomshot weichen. Hier nun das Resultat:

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Ida und mir hat das so viel Spaß gemacht, dass wir zu unserem Hobby dem Yoga in der Wildness nun auch noch die Naturfotos in das nächste Wanderrepertoire mit aufnehmen.

Zurück im Haus macht Ida uns noch finnisches Kartoffel Fladbread und wir packen undsere Wanderklamotten wieder ein. Am Abend ging bereits unser Flieger zurück nach Kopenhagen.

Es war ein fantastisches Wochenende aus Vielerleihinsicht. Ich liebe Kopenhagen, doch die Natur und Berge vermisse ich. So einen Wanderausflug sollte ich häufiger machen. Die nächste Wanderung ist jedoch bereits geplant; Ende Oktober möchte ich auf Thailands höchsten Berg hinauf.

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