Julia abroad

Kia Ora!
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Wie Gott in Frankreich

9. Juni 2015 by Julia

Huch, nächste Woche Brückentag? Ich frage kurzfristig meinen Chef, ob ich frei nehmen kann. Positiv.
Klasse, denke ich mir, nichts wie raus – die Welt erkunden. Ich schreibe ein paar Freundinnen an, ob sie Lust haben etwas zu unternehmen. Marie antwortet prompt und lädt mich erneut zu sich nach Paris ein. Lies hier von meinem letzten Besuch bei ihr.
Ich versuche bei Ltur noch ein günstiges Zugticket zu bekommen. Es ist so bequem, der ICE/TGV fährt in unter 4 Stunden von Frankfurt nach Paris. War natürlich etwas kurzfristig, um über ein langes Wochenende noch ein Schnäppchen zu machen. Übrigens, wenn man nach Frankreich fährt, ist eine Sitzplatzreservierung Pflicht. Daher waren auch nicht mehr alle Verbindungen verfügbar. Ich musste deswegen in der 1. Klasse anreisen, dort gibt es im internationalen Fernverkehr dann sogar ein kleines Frühstück.

Ich komme kurz vor 10 in Paris Est an.
Marie empfängt mich mit einem großem Lächeln, einer herzlichen Umarmung und 2 Croissants. Da ich das Bahnfrühstück verschmähte, sind diese sehr willkommen.

Wir fahren in ein kleines, hippes und neues Café und haben ein zweites französisches Frühstück.

Wir laufen vorbei an der roten Mühle durch die gerade erwachenden Straßen von Paris.

Vorbei an einem kleinen Laden, in dem Automaten stehen. Diese Automaten sind mit Biolebensmitteln von lokalen Farmern gefüllt und 24 h erreichbar. Tolle Idee. Bitte mehr davon!

Marie hat ein paar Freunde zum Dinner eingeladen. Auch Guillaume, mit dem ich gemeinsame Freunde aus Neuseeland habe, ist dabei.

Wir trinken Wein, essen Quiche und Käse und haben einen geselligen Abend, bevor wir in den Club Le Test gehen.

Nach dem Frühstück machen sich Marie und ich auf zur Jean Paul Gaultier Ausstellung im Grand Palais.

Er selbst nennt die Ausstellung seine größte Modenshau. Bis 03. August 2015 kann man diese lohnenswerte Exhibition noch in Paris bestaunen.

Besonders eindrucksvoll, neben den fantasivollen Kleidern des Designers, fand ich die Mannequins, deren Blicke den Zuschauern durch den Raum zu folgen scheinen.

Video

Wir spazieren anschließend durch Paris.

Am Abend sind wir bei Guillaume eingeladen. Als wir ankommen ist der Champgne schon leer. Ich meinte, ich würde gern welchen trinken, während ich in Paris bin. Die Jungs gehen nochmal los, ein paar Getränke besorgen. Da sie keinen Champgne im Spätkauf bekommen konnten, haben sie mir Champomy mitgebracht. 😀

Am Samstag zeigt mir Marie ihren liebsten Crêpesladen: Crêperie Josselin. In der gleichen Starße gibt es noch eine zweite Filiale, dort mussten wir nicht anstehen und haben gleich einen Platz bekommen. Also einfach schauen, wo weniger los ist. Zum herzhaften Crêpes gibt es Cidre.

Nachtisch ist eine Spazialität aus der Bretagne: crêpe caramel beurre salé.

Frisch gestärkt machen wir uns auf zu einer weiteren Ausstellung. Kunst aus Lego – The Art of the Brick.
Skulpturen, Gemälde und Fotografien aus und mit Lego.

Anschließend schlendern wir durch die Stadt der Liebe.

Am Canal Saint Martin beobachten wir die Schleuse und tinken etwas kühles in der Sonne in einem netten irish Pub – The Cork and Cavan.

Zum Abendessen sind wir mit Freunden von Marie verabredet. Wir gehen in ein sehr nettes vietnameisches Restaurant – Aname.

Anschließend gibt es französische Leckereien bei Marie inkl. eines leckeren Champagnes.

Mit Mathieu und einem Freund gehen wir dann später noch im das Tanzbein schwingen.

Mit einem kleinen französischen Frühstück starten wir in den Sonntag.

Zufällig ist eine Freundin von mir, die ich aus Bremen kenne, vor kurzen nach Paris gezogen. An meinem vorerst letzten Tag, wollen wir uns mit Kathrin treffen. Vorher gönnen wir uns ein kleines dekadentes Mittagessen im Le Fumoir, unweit des Louvre.

An der Seine treffen wir dann Kathrin.

Wir wollen noch ein paar Pariser Spezialitäten verkosten. Zuerst gehen wir zu La Maison du Chou.

Weiter geht es wohl zu den fantastischsten Éclairs, die ich je gesehen habe und probieren durfte.

Grünflächen in Paris sind anscheinend sehr beliebt.

Dort kuscheln wir uns nicht dazu und laufen weiter bis wir einen Park mit einer freien Bank finden.

In diesem Pub waren wir zwar nicht, jedoch finde ich die Schilder sehr kreativ und einladend.

Die Sonne scheint und wir genießen das Leben wie Göttinen in Frankreich währed wir das Quartier Saint Paul erkunden.

Über die Seine, vorbei an kleinen Souvenirständen, laufen wir bis zur Fontaine Saint-Michel.

Dies ist wohl der Treffpunkt für alle Touristen und ich steh dort nach etlichen Parisbesuchen das erste Mal. 😀

Wir verabschieden uns von Kathrin und machen uns mit Mathieu auf nach Montmartre. Vorbei an einem kleinen versteckten Friedhof.

In der unglaublich coolen Tapasbar La Guêpe essen wir zu abend. Es liegt Rock’n’Roll in der Luft und es wird getanzt.

Einen letzten Wunsch hatte ich vor meiner Abreise. Ich wollte auf den Stufen von Sacré-Cœur zusammen mit meinen Freunden ein Glas Rotwein (Argentinischen Malbec, den ich Marie mitgebracht hatte) trinken und Paris bei Nacht von oben bewundern. Zusammen erklimmen wir also noch ein paar Stufen. Wir sind nicht die einzigen, jedoch ist es deutlich leerer als bei meinem letzten Besuch tagsüber an einem Oktobersonntag.

Die Souvenirhändler haben sich zu später Stunde zu Bierhändlern verwandelt. Wir versuchen uns nicht stören zu lassen und lassen das lange Wochenende entspannt ausklingen.

Montag früh nehme ich die noch schlafende Metro und verlasse die Stadt der Liebe von Paris Est aus.

À bientôt Paris!

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