Der Rock´n´Roll ist schuld

oder war es doch die BeatMusic?
Aber was hat das mit mir zu tun 😉
Uuups. Da hab ich ja was gemacht, gesagt, losgetreten…

Zitat:

Linkliste länger als der Artikel. 🙂
ilam (901 Beiträge seit 06.01.00)
Gab es auf Heise schon mal einen Artikel mit längerer Linkliste?

(Quelle)

Um 13:01 Uhr zu meinem Statement (09.05.2007 11:22):
Experte: Verbote von „Killerspielen“ sinnlos
schon 87 (174) 232 Beiträge
Ein Beitrag scheint bei mehreren das Interesse geweckt zu haben:
bewertung
(Screenshot: heise.de)

„@Heise – ich VERLANGE eine sofortige Richtungstellung (Experten)“
Zitat:

„Ledeglich ein paar Leute, die sich selbst zum Experten ernant haben, haben da einen Zusammenhang gesehen.

Von daher sollte eine Richtigstellen der Aussage erfolgen, da sie sonst etwas impliziert, was nicht den Tatsachen entspricht.“

Stimmt! Kann diesem Beitrag nur beipflichten und mich für die Ungenauigkeit entschuldigen 😉

Die Community spricht die Wahrheit und kennt keine Gnade auf der Troll– Wiese:
„Natürlich müssen sie verboten werden“

bewertung
(Screenshot: heise.de)

Update 12.05.07:
Schön das sich auch andere Blogs damit beschäftigen!
Christians Blog
The X blog

2 Responses

  1. Al
    Al at |

    Ach so, ich vergaß: Persönlich finde ich ausgemachte ‚Killerspiele‘ echt doof.

    Die in den Anfeindungsbestrebungen zur Geltung kommende Doppel- und Spießmoral finde ich allerdings ungleich blöder. Die Erwartung, dass ein Verbot irgendetwas ändert, sogar reichlich durchgeknallt.

  2. Al
    Al at |

    Killerspiele. Suggeriert werden soll mit dieser knackig-saftigen Umschreibung ja vor allem eines: Spiele killen.

    Uneins scheinen die meisten Stellungnahmen vor allem in der Frage zu sein, ob die von sog. Killerspielen ausgehende Faszination nun ein ‚Problem an sich‘ sei – oder vielleicht doch mehr ein Symptom für das ‚Problem an sich‘.

    Gemeinsam scheint beiden Haltungen, dass dies jeweils ausgegrenzt und am liebsten ungeschehen gemacht gehört – als gäbe es die motivierenden Bestrebungen, die das Problem bzw. sein Symptom ‚machen‘, gar nicht – bzw. als ließen diese sich durch Verbote aus der Welt schaffen.

    Dass sich das Spielen von Spielen mit Gewalt- und Tötungspotenzial auch als kreative Leistung und produktive *Lösung* verstehen lässt – d.h. als gesamtkulturelle Behandlungsform für Aspekte der Gegenwartskultur – dieser Gedanke scheint hingegen wenig populär.

    Neben den ‚Killerspielen‘ existieren so viele andere, gesellschaftlich anerkannte bzw. akzeptierte Formen des mehr oder weniger spielerischen ‚Sich-ins-Jenseits-Bringens‘, dass mich diese Engstirnigkeit im Hinblick auf die sog. Killerspiele doch verwundert.

    Ich würde also mal darauf tippen, das es sich bei der intervallmäßig immer wieder angefachten Diskussion um ‚Killerspiele‘ vor allem um eine Spielart typisch konservativ-manipulativen ‚Die-Sau-durchs-Dorf-Jagen’s handelt.

    Betrachtet man das ‚Killer-Spielen‘ als Lösungsform, kann z.B. ein echtes, weil wirksames Verbot nicht folgenlos bleiben. Das, was im ‚Killer-Spielen‘ behandelt, stimuliert und zu einer Lösung gebracht zu werden sucht, muss sich andere Ausdrucks- bzw. ‚Behandlungs‘-Formen suchen.

    M.a.W.: das Verbot einer attraktiven Lösung wird zur Produktion von vergleichbar attraktiven Alternativ- und Ersatzlösungen führen – für die weiterhin virulenten und ‚auf Lösung drängenden‘ Bestrebungen.

    Wenn man’s so betrachtet: Dann nicht lieber doch ‚Killer-Spiele‘?! – und – wenn’s denn sein muss – ggf. mal einen Amoklauf im TV konsumieren? Der Body-Count im RL ist doch immer noch vergleichsweise akzeptabel.

    Aber vielleicht verginge der Gegenwartskultur im Ganzen dann ja die entlastende Lust an der Suche nach dem/ den Schuldigen, über die man sich empören kann, indem man sich distanzierend über sie erhebt und dann (aus gesicherter Distanz heraus) daran ergötzt.

    In Wirklichkeit, vermute ich, geht es gar nicht um wirksame Unterbindung (=Verbote), sondern vor allem um eine wirksame Ächtung identifizierter ‚Schuldiger‘ (hier: Killer-Spiele) – im Dienst der Stabilisierung einer funktionierenden Doppelmoral, welche Exzesse der Gewalt an anderer Stelle positiv sanktionieren, d.h. legitimieren soll.

    Tragisch, dass es genug Idioten gibt, die sich proaktiv zum Büttel einer solchen Haltung machen.

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