Hören ist nicht gleich lesen

Und Berichten ist eben auch nicht gleich werben.
Das war eigentlich die einzige bittere Pille die ich an diesem Wochenende schlucken musste.
Habe ich doch immer Pressetexte geschrieben oder Interviews gegeben, um für ein Konzert, eine Veranstaltung oder eine andere gute Sache zu werben, musste ich jetzt erfahren, das es nicht einfach ist, fürs Hören zu schreiben.
Das war aber nur ein inhaltlicher Schwerpunkt des dreitägigen Radioworkshop im Jugendrundfunkhaus- Berlin.

jugendfunkhaus

Steffi Lachnit und Tom Kölm, als erfahrene freie Radiojournalisten, haben sich unser angenommen und sind mit mir hart ins Gericht gegangen. Wir waren eine national bunt gemischte Truppe von 10 hoch motivierten Menschen.
Was alles hängen geblieben ist, würde diesen Rahmen sprengen. Auf jeden Fall habe ich jetzt genug Material und „Stoff“, um eine Einführung in die Vielschichtigkeit des Radiomachens zu geben! Vielleicht soviel: Ich hab mir 12 Grundregeln aufgeschrieben, (wobei die Beiden Profis immer wieder betont haben, das es kein Dogma ist) ich weiß welche Technik gut ist, micplayer wie lange ein Interview bei einer Beitragslänge von 3 min sein sollte, damit genug O- Ton Material zur Verfügung steht, das es besser ist Ein Drittel zu sagen, anstatt 33,3 % und das es wohl für den Hörer wichtiger ist, mit wieviel Jahren und nicht wann man seine Doktorarbeit geschrieben hat.
So und hier mein allererster, in 5h zusammen gezimmerter, Radiobeitrag (ohne die inhaltliche und technische (Schnitt-) Hilfe von Steffi wär es nischt geworden)
schnitt
über die IndieSzene in Antwerpen/ Belgien:
[audio:Musikausbelgien.mp3]
(Die An- und Abmoderation des Moderators im Sender haben wir gleich mit eingebaut. Das ist die Eva, mit der ich zusammen diesen Beitrag produziert gemacht habe)
Noch ein paar Bilderchen auf flickr.
Und last but not least ne feedback Runde:
[audio:feedback.mp3]

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