Ich dachte Print ist tot?

Als Webzeitung bezeichnet das DRK Kreisverbandes Potsdam/Zauch-Belzig e.V. seine WordPress– Individualisierung. Dort erfährt man z.B. das es nicht nur Sanitäter sondern auch Sani-Skater gibt. Aber auch solch merkwürdige, bemerkenswerte, bedenkliche Informationen über das mPASt:
Zitat:

„Die mobile Personenauskunftsstelle (mPASt) ist ein mobil zu betreibendes Netzwerk für beliebig viele Computerarbeitsplätze und dient der Erfassung personenbezogener Daten am Ereignisort bei Großschadensereignissen mit mehr als 30 betroffenen Personen. Es verfügt über eine vollständige Ausstattung als Personenauskunftsstelle gemäß § 43 Abs. 2 des Gesetzes zur Neuordnung des Brand- und Katastrophenschutzrechts im Land Brandenburg (BbgBKG).“

mpast
(Quelle und mehr Bilder)

Im Gesetzestext(PDF)/ §43 heisst es dann:

„Die untere Katastrophenschutzbehörde hat bei Bedarf eine Personenauskunftsstelle einzurichten, die Meldungen und Anfragen über den Verbleib von Personen sammelt und Auskünfte erteilt. Die Personenauskunftsstelle kann auch bei geeigneten Dritten eingerichtet werden.“

Na was ist das denn?
An wen, wann, warum ist hier nicht geklärt (zumindest auf dem ersten Blick nicht) Und wer um Gottes Willen sind geignete Dritte???
Ok, das Gesetz ist schon 3 Jahre alt, da wusste man noch nicht so viel über Vorratsdatenspeicherung und Stasi2.0

2 Responses

  1. Schrottie
    Schrottie at |

    Die geeigneten Dritten sind in der regel entsprechende Einrichtungen des DRK, die eben nach entsprechenden Verträgen und Vereinbarungen das Ganze übernehmen. Die Auskünfte selbst, werden an suchende Angehörige erteilt, nachdem diese sich entsprechend ausgewiesen haben.

    Schau einfach zu dieser Thematik mal in die Wikipedia. Wenn Du Dich dort eingehender mit der Thematik beschäftigt hast, wirst auch Du über den Stasi 2.0 Vergleich kichern. 😉

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