Kulturarbeit auf dem Lande

So der Titel einer Fachtagung am gestrigen Freitag im Kutschstall.
Ich kam zur ersten Diskussionsrunde, nachdem einige „Kunstschaffende“ ihre Projekte vorgestellt hatten.
Der Altersdurchschnitt lag weit über meinem, trotz der Anwesenheit einiger mutiger und motivierter Absolventen des Studienganges Kulturarbeit an der FH-P. So wie die meisten „Involvierten“ dort sassen und über Netzwerke und Verbindungen von Kunst, Kultur, Tourismus bis schließlich auch zur Wirtschaft träumten, konnte das bei mir nicht recht Freude aufkommen lassen.
Ich finde das gerade für die ländlichen Räume die neuen Anwendungen des Internet hilfreich sein könnten. Aber Netzwerk hiess dort. lass uns zusammen reden und die Ateliers der Künstler öffnen… vielleicht verkauft ja der eine oder andere etwas…
Aber mal über Web- Portale, Online- Communties, Webshops und andere sinnvolle apps. nachzudenken, scheint angesichts des Altersdurchnittes der „Macher“ eher aussichtslos.
Schade, denn scheint doch gerade in den neuen Kommunikationsformen eine der wenigen Chancen zu bestehen, über die Heide, den Sumpf oder den Fluss hinaus bekannt zu werden… Denn wer will denn wirklich in den Oderbruch oder die Uckermark fahren um sich dort die Arbeiten von Bildenden Künstlern anzusehen…

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