Richterliche Skepsis

Oder zumindest juristisch gesehen.
Richter, Anwälte und andere Juristen melden sich verstärkt zum Thema Online-Durchsuchung zu Wort und äussern ihre Befindlichkeiten.
So auch der Jurist Ralph Neumann in seinem Beitrag:
Was soll, was kann und wozu nützt eine Online-Durchsuchung?
Hier ein kleiner Auszug aus dem sehr lesenswerten Beitrag:

„Denn nichts würde das im Voraus so sehr gepriesene Mittel der Online-Durchsuchung mehr in Verruf bringen als eine Häufung nachträglich als »irrtümlich« bezeichneter Auswertungen von privaten Daten auf häuslichen Computern. Auf eine auch künftig zurückhaltende »Beschlagnahme« von Daten und Dateien lässt zumindest jetzt noch der Umstand hoffen, dass heute schon Hunderte von beschlagnahmten Festplatten in den Landeskriminalämtern auf ihre Auswertung warten, weil das sachkundige Personal fehlt.“

[Fakten]

4 Responses

  1. andI611
    andI611 at |

    Der Link ist Dir etwas geknickt. Hast da eine Null anstatt dem = gesetzt.

  2. herbert
    herbert at |

    Viellleicht will Schäube mit seiner Online-Durchsuchung auch was für den Arbeitsmarkt tun, da würden einige zehntaused neue Arbeitsplätze geschaffen.
    Doch wer soll das bezahlen? Natürlich die Bürger, die zu bespitzeln sind, So eine Online-Durchsuchungsteuer.
    Aber ob die Arbeitslosen auch qualifiziert genug sind? Weniger als die Politiker werden die vom Internet auch nicht verstehen

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