Sounds of Hong Kong

(day three)
Heute morgen nun der bisherige kulinarische Höhepunkt: ein traditionelles chinesisches Frühstück an autentischem Ort in Hong Kong, Hong Kong.
Das besondere: Man geht durch die engen Gassen zw. den riesigen runden Tischen und schaut ob Plätze frei werden, dann gibt man einem der „hunderten“ Kellner zu Verstehen, das man etwas essen möchte. Der gibt einem einen Bingo-ähnlichen Zettel und knallt erstmal Teenäpfe, Stäbchen, Löffelchen, Schälchen für das Essen, ein Schälchen zum säubern! der Teenäpfe und Schälchen mit Teeblättern (und Deckel oben drauf) hin. Schwubs die wubs ist ein Anderer dabei aus einem (wirklich alten) Wasserkessel eben dieses kochend und mit hohem Strahl in die Teenäpfe zu „giessen“. Was hat unser „Kontakt“ nun bestellt? Nichts! Denn wer zu erst am Rollwagen (der durch die engen Gassen geschoben wird) ist und genug Zeit und vor allem Gelegenheit hat in die Bambustöpfe zu schauen, der greift zu! (das Personal macht dann auf dem Bingozettel einen Stempel – warum ausgerechnet an einem speziellen Ort? keine Ahnung) Grossartiges Prinzip. Was war dabei? Tee (btw: immer den Deckel daneben stellen, dann kommt unverhofft ein neuer heisser Strahl von der Seite „geschossen“), undefinierbarer Fisch, Reismatsch mit Schwein (glaub ich), Meetballs mit Shrimps (innen drin), chinesisches Brot (gekocht mit Schwein), Pork ansich und was Süsses… Und das alles zum Frühstück. Ca. 2m neben unserem Tisch wurde das Geschirr gespült!
Kulinarisch eine eher grenzwertige Erfahrung meinte A.E. Aber eigentlich ein Muss (Adresse bei plazes.com).
Coole Soundrecordings waren dort möglich!

So, mit vollen Magen in die typische Tram, nach oben natürlich (kleiner Fahrtclip und mehr natürlich bei youtube.com) und ab in die Spielhölle – GAME CYBER: Pferderennen, Autofahrten, Tanzen und Trommeln und natürlich EgoShooter mit ner AK47 (zu sehen bei flickr.com). Wieder coole Sounds zum aufnehmen.

Dann nach der MTR die erste Taxifahrt zu den SHAW Studios zur Conference: Digital Audio Recording Techniques and Surround Sound Production, die Robert organisiert hat und zu der er uns auch explizit eingeladen hat. Erster Tag: Orchestral audio recording for film, featuring the Hong Kong Philharmonic Orchestra. (ja die waren wirklich da!!)

cable

Zusammen mit Robert Ellis Geiger haben sie eine Score– Digital- Recording- Session zu dem Film After This Our Exile veranstaltet. (die Musik zu dem Film ist von ihm). Der Film war übrigends „Nominated for 19th Tokyo International Film Festival Award for Best Artistic Contribution- Best Asian Film Award“.

Aber nach 3h konnte ich nicht mehr… (ständig Abbruch und „Nochma von vorne….“, Robert hat auch selber dirigiert.)
Auf der Suche nach einem „Lokal“ zum Dinner sind wir dann endlich in einem Kleinen (erstmal ohne englischem Menu) gelandet (Kennt ihr sicher auch, immer wenn man kein Lokal sucht läuft man an Etlichen vorbei, wenn es aber darauf ankommt muss man echt suchen): Lecker Noodlesoup with Meetballs, some Vegatables und sauer sweet pork. A.E. hatte eine Wang Tang mit Shrimps (war auch grenzwärtig für ihn).
Noch schnell bei 7- eleven einen Liter Tsingtao– Bier gekauft und damit den Tagesbericht verfasst.

Nachtrag: Auf zisch.ch habe ich heute gelesen, das die Restaurants in Hong Kong Strafgebühren erheben, wenn man nicht aufisst!
Also das hat sich bei mir noch keiner getraut! – war auch noch nie nötig 😉

Gute Besserung für meinen Schatz…

speaker

3 Responses

  1. Janine
    Janine at |

    Nö, im Gegenteil. Das was bekannte Gesichter verzapfen ist doch spannender als von Menschen die man zum ersten mal sieht…! Nur eine/meine Meinung…

  2. Janine
    Janine at |

    Die Videos wären mit bekannten Gesichtern viel interessanter!!

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