RIP x 3
Dienstag, 30. Juni 2009
Das waren ja wirklich einige bemerkenswerte Tage:
Erst ER:
dann SIE:
und nun auch noch SIE:
Dienstag, 30. Juni 2009
Das waren ja wirklich einige bemerkenswerte Tage:
Erst ER:
dann SIE:
und nun auch noch SIE:
Montag, 08. Juni 2009
Jeden Samstagnachmittag, oder war es Sonntag, oder der Samstagvorabend?? mmmh, egal, jedenfalls regelmässig:
Montag, 08. Juni 2009
Prima, die “Hosen” lassen sich nicht für alles kaufen. Auch nicht von unseren (den Potsdamern) Energiezahlungen. Es wurde auch Zeit, dass dieser merkwürdigen Veranstaltung mal ein Dämpfer versetzt wird. Denn es war ja nicht mehr zum aushalten, wie sich ein alter einzelner Mann von meinen “Stromgeldern” seine musikalischen Jugendträume versucht zu erfüllen.
Und Gott sei Dank hat das Management der “Hosen” richtig reagiert, denn die Logistik des Lustgarten ist in keinsterweise dazu geeignet, solch eine Kapelle “umsonst und draussen” auftreten zu lassen.
Schlimm, das Geld vielen Amateuren die “Chance” bietet die gesamte Branche in Misskredit zu bringen und die Preise zu versauen.
Interessant wäre jetzt nur noch zu erfahren, was mit den 40% eingesparten Geldern geschieht!? Billigere Strompreise wohl ganz sicher nicht…
Samstag, 30. Mai 2009
Diesmal durfte ich eine Workshop leiten zum Thema Jugendbeteilung Online.
Das Schöne an der Pfingsakademie sind die hochmotivierten Teilnehmer, die alle aus irgendwelchen politischen, gesellschaftlichen und demokratischen Zusammenhaängen kommen: Junge Press Bayern oder infoscout oder oder. Da ist es am Ende immer sehr ertragreich und positiv motvierend auch für mich.
Am Abend gab es dann noch eine politische Podiumsdiskussion zum Thema Wirtschaft und Ethik. Da wurde, auf meine bescheidene Initiative hin, das erste Mal im Wannseeforum getwittert und das sogar live auf einer Twitterwall (#pa09).
MERKE: Seit dem heutigen Tage twittert auch das @wannseeforum
Mittwoch, 27. Mai 2009
Ja, noch eine, neben der next09, die Web2.0EXP0 [die dieses Jahr schon garnicht mehr in Deutschland stattfand! Warum wohl?] und diversen anderen, aber deutlich ausgenommen die re:publica09. Nun dieser Tage die webinale09.
Nachdem ich vor Monaten beschlossen hatte, solche Veranstaltungen, ob ihrer exorbitanten Tagungsgebühren, zu meiden, habe ich vor einigen Wochen entdeckt, das man die Keynotes, die Sessions und die “EXPO” über eine online- Registrierung gratis besuchen kann.
Nun gut, dann heute auf den Weg ins BCC gemacht um am Eingang, “fast tätlich zurückgehalten” zu werden, dabei wollte ich nur zur Registration. Ja, je mehr Geld im Spiel zu sein scheint, je größer wird vielleicht auch die Sicherheitsparanoia. (zumal vor der Halle mit Paintballs geschossen wurde [Video]).
Die EXPO, wie bei fast allen solchen Veranstaltungen eher klein, ob fein weiss ich nicht so genau.
Habe dann einen Workshop zum Thema: Managing your Online- Identity besucht, gehalten vom Gründer des Dienstes myONID. Und wieder wurde ich darin bestätigt, das man nicht alles dem Zufall überlassen sollte, sondern selbt aktiv dabei sein muss.
Zur Mittagsstunde gab es dann noch eine Keynote von Herrn Julius Wiedemann vom Taschen- Verlag, mit dem wunderbaren Titel:
Technology and Communication a 21st Century Marriage.
Nach einer guten Stunde rückt er dann mit der Hochzeitsgeschenke- Wunschliste, oder besser gesagt den 10 frommen Wünschen an das Brautpaar heraus:
01.Internet
02.Software
03.Boadband
04.Wireless
05.Mobile
06.Voice Recognition
07.Mass customization
08.Social networking
09.GPS/ Localization
10.IM
Und dann kam auch schon das Unwetter…
Montag, 25. Mai 2009
Genauer: Transatlantische Tagung: Media Theory on the Move. Transatlantic Perspectives on Media and Mediation [Programm PDF].
Fand in der vergangenen Woche an der UNI- Potsdam statt. Namhafte Medientheoretiker, insbesondere aus Nordamerika trafen sich am Day of the drunken husband und versuchten
“…die beiden unterschiedlichen Kulturen medientheoretischen Denkens miteinander ins Gespräch zu bringen …”
Die Schlagwörter waren, wie der zeit oft zu hören: Maschinima, Serious Games und Augmented Reality.
Einer der ersten Vortragenden zog dieses wunderbare Beispiel als entscheidenden Vorläufer heran:
Wohl gemerkt, der Clip ist von 1914!!
Leider konnte ich die anderen beiden Tage nicht dabei sein, aber es wird sicherlich irgendwo und irgendwann eine Tagungsdoku erscheinen.
Samstag, 23. Mai 2009
Freitag, 15. Mai 2009
So hart wurden die Positionen auf der Fachtagung: Kunstbibliotheken im 21. Jahrhundert, zwar nicht aufgestellt, ging es aber letztendlich doch darum.
Das Expertengespräch beschäftigte sich mit den Herausforderungen der digitalen Wissensrevolution und mit den möglichen Strategien zu ihrer Bewältigung.
Hört sich dramatisch an, war aber dann doch entspannt ![]()
Ich hatte das Vergnügen die Tagung am 7. & 8. Mai 09 zu dokumentieren bzw. aufzuzeichnen. (Ergebnisse sind noch nicht veröffentlicht)
Ein hochkarätiges Fachpublikum, vom Gastgeber, dem Direktor der Kunstbibliothek Berlin Herr Dr. Brand, über einen Kollegen aus LA dem Getty Institut, bis hin zur Direktoren der Staatsbibliothek Berlin Frau Schneider-Kempf gaben sich an zwei Tagen ein Stelldichein.
Weitere Redner stellten ihre Digitalisierungskonzepte vor: EUROPEANA oder die komplette Digitalisierung der größten Katakombe in Rom:

[screenshot]
Bei allen Präsentationen wurde klar, das das große Thema das Semantische Web [Semantic Web Kurs am HPI- Potsdam] sein wird, d.h. das Verbinden der einzelnen Portale untereinander um die “vollständigen” informationsbestände auch durchsuchbar zu machen.
Dann erzählten die sog. Nutzer der “traditionellen Bibliotheken” von ihren Erfahrungen mit der “Organisationseinheit Bibliothek”: Forderungen nach Sitzgruppen zum Expertengespräch vor Ort, Ruheräume zum “Nickerchen” machen und andere sinnvolle Dinge wurden benannt. Deutlich war aber in allen Aussagen: Das Internet ist toll, hilft mir auch ab und zu, aber in der Bibliothek kann ich durch die Regale wandern und weiss irgendwie wo was steht… ERGO: es wird wohl auf eine - zumindest mittelfristige - Koexistenz hinauslaufen. Erwähnen muss man aber, das die “normalen” User auch Wissenschaflter und Forscher mit teilweise hochspezialiserten Aufgaben waren. Ob das den Blick auf die Nutzung von Internet und Realer Bibliohtek etwas verklärt kann ich nicht sagen.
Samstag, 09. Mai 2009
Das ist der Titel der bundesgeförderten Kampagne zur Aufklärung jugendlicher Internetnutzer. Diese wurde am dritten Tag, zum Abschluss der Tagung
DAS ENDE DER PRIVATHEIT (zu Strategien der Sensibilisierung von Jugendlichen im Umgang mit persönlichen Daten im Internet) vorgestellt.
Dazu bin ich bis in die Akademie Remscheid geflogen und gefahren.
Diverse interessante Vorträge, aber auch real existierende Medienpädagogik in Deutschland.
Die seit 50 Jahren arbeitende Akademie war für eine deratige Tagung nicht vorbereitet und eigentlich auch übefordert. Gab es doch tatsächlich einige Twitterer unter den Fachbesuchern (Hashtag: #privatheit) aber keine Twitterwall, die Leinwand war definitiv zu klein, es gab kein Live-Streaming, es war nicht klar ob überhaupt aufgezeichnet wird und! Es gab im Tagungssaal weder LAN geschweige denn WLAN und die Mobilfunknetze kamen leider auch nicht so richtig durch… Ansonsten war die Unterbringung und Verpflegung gut.
Nun zum content: Wie fast immer auf Tagungen die von Landes- oder Bundesministerien gefördert werden, aber eigentlich auch sonst in der Medienpädagogik wird kontinuierlich und permanent nur von den Gefahren und Risiken gesprochen denen unsere Jugendlichen ausgesetzt sind. Kaum einer spricht dabei von den Chancen die uns die neuen Kommunikationsmittel geben. Wirklich richtig funktionierende Netzwerke gibt es kaum, jeder macht an seinem Ort in seinem konkreten Umfeld , das was er/sie machen kann und das unkoordiniert….
Fast zum Abschluss der Tagung durften wir eine theatralisch aufbereiten Projektentwicklungspräsentation beiwohnen. Ich war froh das ich nicht noch meinen Namen tanzen musste…
Hier noch ein weiterer Blogbeitrag zur Tagung, der auch sehr schön eine Situationsbeschreibung abgibt.
Alles in Allem, für mich wieder ein update meiner Postion zum Rest in Deutschland: ernüchternd…
Update11.05.09 : der nette Kollege Michael Lange hat auch einen Bericht veröffentlicht.